Archiv der Kategorie: Beiträge

SaaM auf boot 2015 in Düsseldorf

Am SaaMs-Tag 🙂 17.1.15 trafen sich einige untentwegte SaaMlinge zum Schiffe schauen auf der boot. Futter für die Diskussion um ein neues Schiff. Volker, Katja, Renate, Michael und Lienhard nahmen diverse Hallberg Rassys  und einige Katamarane von außen und teils von innen unter die Lupe für angeregte Erörterungen von Für und Wider der Schiffstypen und Ausstattungen. Wer in dieser Woche auch noch auf die Messe geht: Die Proa von Burkhard Pieske in Halle 16 ist einen Blick wert sowie die völlig überausgestattete Luxus- HR mit 60 Fuß Länge und ca. 300 Aggregaten zum vollautomatischen Segeln. Außerdem haben wir den Stand von Thinius in Halle 13 besucht, das gesamte Personal ist da für einen Plausch und neue Planungen, die Basis in Lanzarote läuft unter Leitung des bisherigen Palma-Mitarbeiters Andreas.

Falado von Rhodos

BSU-BERICHT zum Untergang der Falado von Rhodos

Wir hatten euch nach dem Untergang der „Falado von Rhodos“ vor Island im Herbst 2013 bereits darüber informiert. Viele SaaM-Mitglieder sind früher auf diesem Schiff gesegelt, einige Mitglieder sind auch heute noch dem Trägerverein verbunden.

Havarien deutscher Schiffe werden grundsätzlich von der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) in Hamburg untersucht. Ziel dieser Untersuchungen ist es, Leben zu schützen und zukünftige Unfälle zu verhindern. Deshalb erstellt die BSU zu jedem Schadensereignis einen ausführlichen Bericht.
Zum Untergang der Falado wurde der Bericht am 15.12.2014 veröffentlicht und ist << hier >> Nachzulesen.

Der SaaM-Vorstand empfiehlt seinen Mitgliedern die Lektüre dieses Berichts. Der Grund dafür sind die Problemschilderungen bei vielen Sicherheitsfragen und die Empfehlungen zum sicheren Betrieb eines Schiffes. Der SaaM-Vorstand ist vorrangig bestrebt, die strukturellen und fachlichen Probleme, die zum Untergang führten, in seinem eigenen Verantwortungsbereich zu vermeiden und fordert alle Mitglieder auf, dies stetig einzufordern.

Palma de Mallorca

KATAMARAN-SEGELN in Mallorca

SaaM-Törn vom 7. bis 14. Juni 2014 in Palma mit Thinius Yachtcharter
auf der Lagoon 380 „Thusnelda“

von Volker Weßels

In der Pfingstwoche haben 8 Saamlinge einen weiteren Erkundungstörn in die große Welt der Segelschifftypen unternommen. Nachdem bereits Monika und ihr Volker u.a. mit Willi, Lienhard und weiteren Seglern einen schönen, wenn auch windarmen Törn auf dem Schiff gemacht hatten, wollten Volker, Michael und Renate, Biggi, Adrian, Oliver sowie Robert und Saskia es ebenfalls genauer wissen. Der Törn war also mit jeder Menge Seemeilenerfahrung, jedoch ohne Kat-Expertise ausgerüstet, weil es leider mit der „Kat-Meisterin“ Monika zeitlich nicht zu kombinieren war. Wir haben in dieser Woche alles gemacht, was mit einem Kat anzustellen ist außer Kentern und Auflaufen. Die Segeleigenschaften sind zwischen 1 und 6 Windstärken viel besser als die Geschichten nicht-wendender Kats vermuten lassen. Mit 7 to, 11 m Länge, 6 m Breite und 1,20 m
Tiefgang ist das Schiff ein Leichtgewicht mit unendlich viel Platz an und unter Deck. Die  Ausstattung ist yachtie-mäßig mit viel weißem Plastik, aber relativ stabil und überwiegend praktisch. Groß und Fock waren mit 85 qm eher unterdimensioniert, reichten aber für Höchstgeschwindigkeit von 9,5 kn mit Raumschots 20-25 kn Wind.

Unter Maschine (2 mit je 18 PS) lässt sich das Schiff sehr gut steuern, mit Seitenwind sind Heckanleger allerdings kniffelig wegen der Seitdrift. Natürlich mussten wir auch eine Mooring in die Schraube fahren, die wir aber auch selbst wieder lösen konnten.

Die Segeltage haben wir gut genutzt, von Palma bis Porto Colom und wieder zurück, 130 sm. Da die Wettervorhersagen ziemlich ungenau waren, sind wir unversehens zweimal mit Wind 5 Bft, in Böen 6, konfrontiert worden. Das Groß hat ein sehr praktisches Ein-Leinen-Reff, das komplett über die Winsch geholt werden kann. Die Rollfock war ebenfalls gut handelbar. Da das Schiff nahezu keine Schräglage hat außer bei Querwellen, mussten wir die Besegelung nach dem Windmesser planen. Der Wendewinkel liegt bei 100 Grad, bei viel Seegang wäre das natürlich schlechter. Das sogenannte „Slamming“, das Anprallen des Wassers von unten gegen das Brückendeck ist anfangs ungewohnt und kann sehr hart sein. Es ist aber bei Kats nur bedingt vermeidbar und entsteht z.T. durch die eigene Bugwelle. Das Schiff „nickt“ in vorlichen Wellen ab und zu ein, dafür gibt es kein Rollen um
die Längsachse. Die Tassen können also mindestens bis Bft 4 einfach auf der Back stehen bleiben.

Bei seitlich einkommender Welle gerät das Schiff in Schieflage, die dann von 0 auf ca. 10 Grad ansteigt und nach dem Durchlauf der Welle unter den Rümpfen wieder auf 0 zurück geht. Die vieldiskutierte Gefahr des Kenterns durch Übertakelung und steiler Querwelle ist unter normalen Seeverhältnissen nahezu ausgeschlossen. Reffen ist wie überall das Gebot der Vorsicht, das Schiff ist eher untertakelt und eine so große und steile Welle, die das Schiff durch ihre Neigung plus Wind zum Kentern bringen könnte, ist nicht wahrscheinlich, falls man nicht mit Bft 8 auf hoher See hart am Wind laufen will.

Ankern ist ein weiteres Vergnügen, weil wir mit dem geringen Tiefgang in der Cala Pi an fünf, sechs Yachten vorbei bis nahezu an Land fahren konnten um uns dort fern vom Schwell des Buchteingangs in Ruhe vor Anker und Heckleine zu legen. Ein zweites Ankermanöver in Cala Mondrago haben wir perfektioniert mit zwei Heckleinen undHeckanker, so dass wir auch in dieser Bucht sicher gelegen haben. Der Danforth-Heckanker mit Bleileinenvorlauf war sehr zuverlässig. Das Aluboden-Dinghy kann mehr als bequem von den Davits ins Wasser gelassen werden und steht dennoch nicht über
den Heckspiegel der beiden Rümpfe nach achtern über.

Unser Fazit: Mallorca ist immer einen Törn wert, wir haben noch lange nicht alle Calas gesehen. Der Schiffstyp Katamaran hat mir, Volker, sehr gut gefallen. Den etwas „maritimer“ eingestellten Seglern hat es auch gefallen, sie freuen sich aber auch wieder einen Monohull. Die Kats sind im Hafen teuer (Yacht x 2), aber man kann einfacher dicht unter Land ankern als mit einer Yacht. Die  Charterausstattung des Schiffs wäre nicht hochseefest, aber für Reviersegeln ist das Schiff sehr gut ausgestattet. Alle Ausrüstungsgegenstände funktionieren, die Sicherheitsmittel sind alle gewartet, der Gesamtzustand der Thusnelda ist sehr gut. Thinius ist als Vercharterer total korrekt und unkompliziert, die Mitarbeiter in Palma sehr hilfsbereit.

Mein Fazit: Ich kann mir sehr gut vorstellen, auch im nächsten Jahr einen Kat zu segeln, dieses Jahr klappt es im September leider nicht, weil wir dann mit 9 Leuten unterwegs sein werden.

Der neue Vorstand

NEUER VORSTAND 2014

Bei der Mitgliederversammlung am 17. Mai in Hannover wurde auch ein neuer Vorstand gewählt:

Der neue Vorstand

Von links nach rechts: Birgitta Börner, Matthias Pätzold, Wilfried Goeke-Hartbrich, Volker Weßels, Michael Oexemann

 

Segelcrew Lemmer

ABSEGELN in Lemmer 11/2013

Am Wochenende zum 1. November 2013 waren 9 Mitglieder des Vereins auf dem Wasser zur Absegelregatta bei Thinius Yachtcharter in Lemmer am Ijsselmeer.
Auf zwei Booten hatten wir zwei schöne Segeltage, den Freitag mit viel Wind und Regen sowie den Samstag zum gemütlichen Absegeln mit 1-2 Windstärken. Gewonnen haben wir leider nicht, aber es hat allen Spaß gemacht auf unseren beiden Yoghurtbechern Katersport (Bavaria 48) und Thusnelda (Bavaria 32).

Segelcrew Lemmer

Stargate of Naxos

KYKLADEN 22.05. – 06.06. 2010

Nach mehr oder weniger gemütlichem, nächtlichen Zwischenhalt in Athen – die eine Hälfte der Crew im Hotel, die andere auf dem Flughafen – sind wir am Sonntag ohne Streiks, Vulkanasche oder sonstiges ganz planmäßig mit dem Inselhopper in Leros angekommen.

Der erste Tag verging dann gemütlich mit Einrichten auf dem Schiff, Marina und Umgebung erkundschaften, Sicherheitseinweisung und gutem Abendessen im etwas verschlafenen Örtchen.
Montag ging es dann nach dem Einkauf eine Insel weiter nach Lipso, wo wir vor der Katsadia-Beach vor Anker lagen.
Am Dienstag war der Hafen von Patmos das Ziel, welchen wir mit schwachen südlichen Winden am Nachmittag erreichten. Der römisch-katholische Anleger an der Pier brauchte so seine Zeit und führte zu vielfältigen verbalen Hilfestellungen von der Landseite aus. Nach erfolgreichem Festmachen, dauerte es nicht lange und alle Plätze an der Pier waren belegt. Glück gehabt.

Patmos

Blick über Patmos vom Klosterberg

Patmos

Den nächsten Tag hatten wir für Inselerkundungen reserviert. Vor allem das berühmte Kloster wollte besichtig werden. Also rauf mit dem Taxi, Kloster und großartige Aussicht genießen und zu Fuß wieder runter. Die Grotte, in der der Evangelist Johannes die Apokalypse niedergeschrieben haben soll, war leider schon zu. Aber man wundert sich schon, wie der gute Mann an so einem idyllischen Ort derartig düstere Visionen haben konnte.
Für Donnerstag waren dann erst mal Exerzitien im Rückwärtsfahren angesagt. Willi und Matthias quirlten gut anderthalb Stunden lang im Hafenbecken von Patmos herum und übten das rückwärtige Anlegen. Und wie sich später herausstellen sollte, hat sich das auch richtig gelohnt.

Patmos

Das Kloster von Patmos

Bei weiter schwachen Winden steuerten wir die Stavrou-Bucht im Südwesten von Patmos an. Eine sehr schöne und einsame Bucht, in der wir als einziges Schiff direkt unterhalb eines kleinen Klosters ankerten. Einzig störend war nur dieser Steinbruch rund 200m über uns, der einen unangenehmen Arbeitslärm verbreitete und die halbe Bucht mit feinem Gesteinsmehl beschenkte. Nach Schichtende kehrte dann aber endlich Ruhe ein, die wir mit schönsten Gesängen und Gitarrenspiel lobpreisten.

Donousa

Für den längeren Schlag nach Donousa lichteten wir am Freitag kurz vor’m Morgengrauen um 4 Uhr den Anker und schipperten unter Motor Richtung Kykladen. Die Segel kamen leider an diesem Tag nur kurzzeitig zum Einsatz, da uns der Wind fast gänzlich im Stich ließ.
Die Ankerbucht Ormos Dendron auf Donousa entschädigte dann allerdings für die motorlastige Überfahrt mit einer gemütlichen Taverne direkt am Strand, einem Wrack auf Schnorcheltiefe und einem neuen Spazierweg über die Klippen (mit wunderbarer Aussicht auf Bucht und Schiffchen) hinüber in den donousaischen Hauptort Stavros.

Ormos Dendron / Donousa

Ormos Dendron / Donousa

Naxos

Langer Aufenthalt auf Donousa war nicht geplant, weil am Samstag schließlich Lena und der Grandprix d’Eurovision nicht verpasst werden durfte! Also ging es am Morgen – wieder mangels Wind bzw. ungünstigen Windrichtungen unter der mehrmaligen Zuhilfenahme der Maschine – Richtung Naxos City.
Hier zeigte sich im kleinen, engen Hafenbecken des Yachthafens, dass sich die Übungen in Patmos gelohnt hatten. Rein, drehen auf’m Teller, Anker raus, Hintern an die Pier. Fertig.
Und dann sind wir auch noch Grandprix geworden…großartig!

Anfahrt von Naxos

Anfahrt von Naxos

Am nächsten Tag musste uns Karin leider schon wieder verlassen, da sie nur eine Woche gebucht hatte. Wir glücklich in Naxos gebliebenen nutzten den Inseltag, um mit dem Mietwagen eine Kurzstudienreise zu den wichtigsten Höhepunkten dieses Eilandes zu unternehmen. Auf das von einem Bekannten Willis empfohlene Frühstück im „Paradiesgarten“ einer schon etwas in die Tage gekommenen Kräuterhexe verzichteten wir leichten Herzens, nachdem wir das vermeintliche Kochgeschirr erspäht hatten….

Nach einem leichten Brunch mit Griechischen Salat und Tzatziki fuhren wir die landschaftlich reizvolle Küstenstraße entlang ganz in den äußersten Norden zum idyllischen Fischer- und Feriendorf Apollonas. Nebst leckeren Früchten in griechischem Vollfettjoghurt gab es oberhalb Apollonas auch ein über 10m langes unfertiges Standbild Apollos oder Dionysos zu sehen. Da hatten sich die alten Griechen beim Marmorklopfen einfach mal verhauen. Für Delos reichte es nicht mehr und deswegen liegt das Teil heute noch hier. Beeindruckend.

Ausschuß-Statue in Apollonas

Ausschuß-Statue in Apollonas

Über das naxonische Zentralgebirge fuhren wir dann durch grüne Täler, über steile Hänge mit tollen Ausblicken über die Insel und das Meer und durch marmorne Bergdörfer gen Süden in das steppenartige Flachland von Naxos zum antiken Tempel der Göttin Demeter.

Paros

Am Montag wechselten wir die Insel und schipperten hinüber nach Paros in den Ormos Naousis und dort in die kleine Bucht A. Ioannou.

Am nächsten Morgen pfiff dann ein Lüftchen mit 4-5 Windstärken eine ordentliche Dünung über die Bucht, so dass wir in Erwartung von Größerem erst einmal die Reffs einlegten.
Nachdem wir die Bucht verlassen und das Kap Korakas passiert hatten, flaute der Wind wieder ab, so dass wir mit gemütlichem Segeln am späten Nachmittag in Paroikia – Paros City – einliefen und an der Außenmole römisch-katholisch festmachten.

Paroikia sieht von der Hafenseite nicht so richtig einladend aus. Läßt man sich aber davon nicht abhalten und begibt sich hinter die erste Häuserzeile, findet man sich in einem charmanten Gewirr von kleinen, romantischen Gassen wieder. Die Kirche aus dem 5. Jahrhundert und das Kastello, welches ein verrückter Venezianer im 13. Jahrhundert aus den verschiedensten antiken Resten zusammengezimmert hat, sind echt sehenswert.

In den Gassen von Paroikia

In den Gassen von Paroikia

Nach einem reichhaltigen Mahl zwischen unzähligen, nur wenige Wochen alten und herzerweichend schreienden Kätzchen in einem etwas abgelegen Gartenrestaurant, zogen wir uns mit vollen Bäuchen und leerem Geldbeutel auf das Schiff zurück…..für eine sehr, sehr kurze Nacht: Punkt 3 Uhr stellte jemand den Windgenerator auf Stufe 6 und ab sofort war Schluss mit der Nachtruhe. Die Böen bis Stärke 7 zerrten an den Ankerketten und drückten die Schiffe an die Mole. Wir hatten zum Glück genug Kette gesteckt und der Anker saß wie in Beton gegossen. Andere Yachties hatten da schon größere Probleme. Einem wurde das alles zuviel. Beim Ankerlichten zog er einem anderen denselben gleich mit, so dass der mit der Breitseite direkt auf die Mole steuerte (zum Glück ohne großen Schaden). Die meisten anderen versuchten krampfhaft, Ihr Heck von der Mole fernzuhalten.
Irgendwann kam plötzlich eine kleine Yacht aus dem stockfinsteren Ankerfeld der Bucht getrieben, semmelte direkt in den Bug eines Katamarans, verhakte sich mit dem Ruder in dessen Ankerkette und drückte diesen damit auch noch an die Pier. Die hatten auch viel Spaß…..

Um 6 Uhr morgens ging dem Getöse dann die Luft aus und als die Sonne aufging, war der Spuck vorbei und der blaue Himmel tat so, als ob nichts gewesen wäre.

Antiparos

Am Mittwoch segelten wir an der Westküste von Antiparos entlang und um Despotiko (wunderbarer Name) herum in den Ormos Despotikou. Am Strand von Despotiko fand sich nicht nur ein Kirchlein mit großer Terrasse, sondern gleich auch noch das nötige Mobiliar in Form von Tischen und Stühlen, so dass wir kurzerhand unser abendliches Mahl an Land verlegten und bei schönstem Sonnenuntergang mit Blick auf Bucht und Schiff dinierten.

Despotisches Dinner

Despotisches Dinner

Mit gerefften Segeln fuhren wir am Donnerstag aus der Bucht und segelten mit halbem Wind der Stärke 4-5 und recht ordentlicher Windsee Richtung Irakleia. Endlich ein etwas sportlicherer Segeltag, der in einem Tavernenrundgang in Georgiou auf Irakleia endete.

Naxos

Am Freitag wollten wir uns noch die angeblich neue Marina am südlichen Ende von Naxos in der Bucht Kalanto anschauen. Nun ja, die Marina ist im Prinzip fertig. Pier, Stege, Rampe, Parkplatz, Strom- und Wasseranschlüsse, alles ist da. Aber es fehlen sämtliche Facilities. Na ja, es gibt immerhin eine Kantina…..zumindest hängt dieses Schild über einem Tierschädel an einer halbverfallenen Holzbaracke. Irgendwie jetzt schon ein Lost Place.
Für uns war dieser ruhige Ort aber gerade gut genug, um eine weitere Übungsstunde im Rückwärtsfahren einzulegen. Die Mädels betätigten sich nebenbei ganz pittoresk als Badenixen. Eine steife Brise brachte uns danach nach Paros in die Marmara-Bucht – kaum sechs Seemeilen von Naxos Stadt entfernt.

Despotisches Dinner

Entspanntes Segeln

Am nächsten Morgen fanden wir uns dann in der Nordsee wieder: Regenschauer, tiefhängende dunkle Wolken, graue See, 20 Grad Lufttemperatur. Mit Fließjacke und Ölzeug bewaffnet fuhren wir unter Motor unsere letzten Meilen hinüber nach Naxos Stadt.

Stargate of Naxos

Stargate of Naxos

Als das Schiff klar zur Übergabe war und wir Oexe und Renate an der Fähre abholten, zeigte sich auch die Sonne mal wieder und so konnten am Abend die alte und die neue Crew zusammen unter freiem Himmel ein adäquates Captain’s Dinner einnehmen.

(C) Matthias Pätzold